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Der EasyAcc X100 TWS In-Ear Bluetooth-Kopfhörer im Test

Aktualisiert: , von Marco Kleine-Albers

Heute teste ich ein Modell von EasyAcc, den X100. Ein weiteres preiswertes TWS-Modell mit Ladeschale.

EasyAcc X100 TWS wide

Dieser Kopfhörer ist nicht mehr neu auf Amazon erhältlich. Es ist ein Auslaufmodell.

Ich empfehle dir deshalb einen Blick auf die aktuellen Testberichte zu werfen oder meine Empfehlungen anzusehen.

Falls es einen Nachfolger zu diesem Produkt gibt, habe ich ihn direkt unter diesem Block am Anfang des Textes verlinkt.

Der EasyAcc X100 ist ein true wireless Modell von EasyAcc und verfügt über eine Ladeschale mit integriertem Akku. Die Ladeschale kann auch als kleine Powerbank genutzt werden.

Lieferumfang des EasyAcc X100


Lieferumfang des EasyAcc X100

Der Lieferumfang besteht aus:

  • Tasche
  • Ladeschale
  • Kopfhörer
  • Ladekabel
  • Polster in der Größen S/M/L
  • Anleitung, auch Deutsch

 

Kapitel

00:12 Unboxing
05:18 Aufladen & Pairing
06:47 Bedienung, Ladebox und Anschlüsse
08:07 Design, Tragekomfort und Verarbeitung
09:27 Klang
11:07 Mikrofontest
12:16 Mein Fazit

 

Aufladen und Pairing


Ladeleds

Ladevorgang

Der EasyAcc X100 hat eine Ladebox in welche der Kopfhörer zum laden eingelegt werden muss. Wird der Kopfhörer geladen, dann blinken die LED-Ringe türkis. Die LEDs der Ladeschale blinken dann auch blau. Diese drei LEDs an der Ladeschale zeigen außerdem den Ladestand des internen Akkus der Ladeschale an.  Wenn wir nur den Akku der Ladeschale aufladen dann leuchten nach und nach die LEDs auf. Leuchten alle drei blauen LEDs permanent auf, dann ist der Akku voll geladen.

Wenn wir die Kopfhörer aus der Ladeschale nehmen, dann beginnt die LED des linken Stöpsel abwechselnd rot und türkis zu blinken. Das zeigt uns an, dass der Pairingmodus aktiv ist. War der Kopfhörer bereits verbunden, dann stellt er die Verbindung wieder her. Das Herausnehmen ist hier etwas fummelig, geht aber.

Die Ladezeit liegt bei etwa 1,5 Stunden und die Spielzeit laut Angabe bei 3-3.5 Stunden, wenn wir ca. 75% Lautstärke nutzen. In der Praxis, mit 50% Lautstärke und durchgängiger Musik habe ich 3,5 Stunden erreicht.

In den Bluetootheinstellungen des Handys taucht nun der X100 auf. Antippen und fertig, Los gehts.

 

Bedienung, Ladebox & Anschlüsse


Touchtaste

Ladebox

Die Ladebox habe ich bereits aufgeladen, samt dem Kopfhörer. Auf der Vorderseite gibt es neben dem Micro-USB Anschluss aber auch noch einen normalen großen USB-Anschluss. Dieser ist ein Ausgang bzw. agiert wie eine Powerbank. Im Notfall kann ein externes Gerät also über diese Ladebox aufgeladen werden. Die Ladebox besteht aus solidem Kunststoff und macht generell einen soliden Eindruck. Ohne Kopfhörer wiegt sie etwa 82 Gramm. In der Box sehen wir von oben auch die Ladekontakte. Achtet immer darauf, was diese nicht verdreckt sind und die Kopfhörer sauber in der Box liegen. Ansonsten lädt der Kopfhörer nicht.

Die beiden Ohrstöpsel besitzen einen LED-Ring. Der innere Bereich ist eine Touchtaste. Einmal tippen pausiert die Musik oder setzt sie fort. Dabei ist es egal ob wir links oder rechts tippen. Drücken wir das linke Feld ca. 1-2 Sekunden, so wird ein Lied zurück gesprungen. Die gleiche Aktion am rechten Stöpsel bewirkt, dass ein Lied vorgesprungen wird. Ein Doppeltippen, egal ob rechts oder links öffnet den Sprachassistenten des Handys. Einmal tippen, wenn Musik läuft pausiert diese. Ein erneutes Tippen setzt sie fort.

Anrufe können auch verwaltet werden!

  • Einmal links oder rechts tippen: Anruf annehmen oder auflegen.
  • Anruf wechseln: Touchtaste ca. 1 Sekunde drücken und halten
  • Anruf ablehnen: Touchtaste ca. 1 Sekunde drücken und halten
  • Zweiten Anruf annehmen: Einmal tippen

 

Design, Tragekomfort & Verarbeitung


Im Ohr

Ohr

Die LED-Ringe leuchten nicht auf, wenn wir Musik hören! Das ist unnötig, verschwendet Energie und nervt auch den ein oder anderen. Das gefällt mir. Der Tragekomfort bzw. wie gut der Kopfhörer hält ist hier wie so oft von den Ohrknorpeln abhängig. Bei mir hält der Kopfhörer gut und passt genau in die Knorpelmulde vor meinem Gehörgang hinein. Das seht ihr auf den Bildern hier recht gut. Der Tragekomfort ist eben typisch für InEar Modelle diesen Typs. Ich bin wieder durchs Haus gejoggt und herumgehüpft. Bei mir hält das Modell gut. Gummihaken gibt es keine und der Halt ist dann wie gesagt von der Mulde und den Ohrknorpel abhängig!

 


Kopfhörer ohne Polster

Kopfhörer von Oben

Es liegen drei verschiedene Größen für die Ohrstöpsel bei. Ein Paar ist bereits aufgezogen. Ich habe die kleinsten genutzt. Die Kopfhörer selbst sind aus solidem Kunststoff gefertigt und es handelt sich um Kunststoff mit Klavierlackoptik. Die Stöpsel selbst sind auch sehr leicht und beide wiegen zusammen etwa 10 Gramm. Laut Herstellerangaben ist der Kopfhörer IPx6 geschützt und somit auch beim Sport einsetzbar. 

Für den Preis wirkt soweit alles solide verarbeitet.

 

Klang


Maße

Größenverhältnis

Es gibt ein leises Grundrauschen, so wie bei allen Modellen dieses Typs die ich bis jetzt getestet habe. Bei einem Hörbuch ist das Grundrauschen wahrnehmbar und stört mich. Bei normaler durchgehender Musik ist es aber wie immer absolut unhörbar. Suzanne Vegas Gypsy klingt ausgeglichen und neutral. Einen Equalizer habe ich hier also nicht genutzt. Die Pianoversion von "Where is My mind" klingt sauber und klar. Auch der Bass gefällt mir bei Rap, Trance oder Metal. Die Bassline bei "better of alone" ist kräftig und sauber. Auch Dr Dre´s The next Episode klang gut, allerdings würde ich die Höhen bei Rap etwas zurücknehmen.

Den Klang empfinde ich persönlich als gut für diesen Preis. Einzig allein die Höhen sind mir manchmal, an einigen Stellen einen Tick zu stark. Das war z.B. der E-Gitarren Riff am Anfang von Bullet for my valentines "Waking the deamon". Die tiefen Frequenzen habe ich hier nich verändert.
Bei den Höhen bin ich persönlich etwas empfindlicher. Diese Frequenzbereiche können wir aber problemlos mit einem Equalizer reduzieren.

Auf 50% Lautstärke ist mir der Kopfhörer laut genug. Lauter höre ich persönlich nie. Für einen Preis von 40€ finde ich den Klang gut. Die Bereitschaft einen Equalizer einzusetzen sollte aber wie immer in dieser Preisklasse da sein.

Die Stöpsel können wie so oft auch einzeln genutzt bzw. verbunden werden. Das geht mit dem rechten oder linken Stöpsel.

 

Mikrofontest

Wie immer habe ich eine Aufnahme mit dem Mikrofon des Kopfhörers an meinem Moto G4 gemacht, damit ihr euch euer eigenes Bild von der Mikrofonqualität machen könnt. Die Mikrofonqualität finde ich nur brauchbar, wenn wir den rechten Stöpsel direkt vor den Mund halten. Hört euch die Testaufnahme oben im Video an.

 

Technische Daten

Reset
EasyAcc X100 TWS
Title Der EasyAcc X100 TWS In-Ear Bluetooth-Kopfhörer im Test
Hersteller Havit
Preis 20 - 50 EUR
Übetragungstechnik Bluetooth
Geräuschreduzierung(ANC) Nein
Ladestation Ja
Betriebszeit 4
Ladezeit ca. 1,5 Stunden
Zusammenfalten Nein
Ohrpolstermaterial Gummi
Reichweite (Meter) 10
Stromversorgung internet 50 mAh Akku
Surround Nein
Trägerfrequenz 2,4 GHz
Sonstiges IPx6
Bluetooth 5.0
Ladeschale mit Powerbankfunktion. 2600 mAh Akku
Bluetooth-Spezifikation: HFP1.7、HSP1.2、HD Voice、Voice Prompts、A2DP1.3、AVRCP1.6、IOS BATTERY STATE MONITOR、Voice reporting、Multipoint

  • Bluetooth 5.0
  • IPx6
  • Ladeschale: 2600 mAh Akku

 

Mein Fazit


Kopfhörer

Die Ladebox

Der EasyAccX100 ist ein weiteres preiswertes TWS-Modell. TWS steht für true wireless und das bedeutet, dass es kein Kabel zwischen den beiden Stöpseln gibt. Für einen Preis von um die 40 Euro ist das Preis/Leistungsverhältnis sehr gut. Es gibt eine Ladebox mit integriertem 2600 mAh Akku und jeder der Stöpsel hat einen 50 mAh Akku verbaut. Der Kopfhörer kann so auch mehrfach unterwegs aufgeladen werden. Rein rechnerisch 26 mal, aber das ist zu viel. Ich würde eher mit maximal 18 Ladevorgängen rechnen.

Der Klang ist nicht basslastig, allerdings sind die Höhen manchmal etwas überbetont. Mit einem Equalizer aber problemlos zu neutralisieren. Der Tragekomfort ist so wie bei den ganzen anderen Modellen dieses Typs. Da er keine Gummihaken hat ist der Halt und Tragekomfort aber massiv von der Knorpelform und der Mulde vor dem Gehörgang abhängig. Ich habe dazu extra Fotos meines Ohrs und Fotos mit einem Centmünze sowie einem Lineal gemacht. Die Spielzeit ist mir 3-3,5 Stunden auch solide. Früher lagen die oft nur bei 2 Stunden was etwas knapp war, aber 3,5 Stunden reichen locker für den Weg zur Arbeit oder ausgiebige Sporteinheiten.

Das war ein weiterer Testbericht von mir und ich hoffe er hilft dir weiter.

Über mich

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Hallo, ich bin Marco

Marco testet seit über 10 Jahren immer die neusten Kopfhörer für euch und schreibt auch aller Hilferartikel auf dieser Seite. Marco ist begeisterter Technikenthusiast, Medieninformatiker und betreibt den Youtube-Kanal Mega-Testberichte.

So wird getestet und hier erfährst du mehr über mich und wie du mein Ein-Mann-Projekt unterstützen kannst.

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